Lösen Pestizide Allergien aus?
Pestizide auf Obst und Gemüse

Kann man auf Pestizide allergisch sein?

Und lösen Pestizide Allergien aus?

Kurz und knackig:

1. Nein, es ist nicht eindeutig erwiesen, dass man auf Pestizide allergisch sein kann. Giftig sind sie trotzdem!

2. Ja, Pestizide lösen Allergien aus¹.

 

Pestizide kannst Du übrigens zu einem großen Teil entfernen. Dazu haben wir die letzten Jahre unseren Pestizid-Entferner entwickelt. Vegan und in Lebensmittelqualität.

 

Und jetzt für alle, die es etwas genauer haben möchten.

Die gute Nachricht vorweg: Du wirst keinen allergischen Schock erleiden, weil Dein Salat pestizidbelastet war.

Das war es aber dann leider schon mit guten Nachrichten. Denn auch wenn nicht eindeutig nachgewiesen ist, dass Dein Körper auf Pestizide allergisch reagieren kann, ist es einigermaßen unumstritten, dass Pestizide Allergien aller Art auslösen können.

Zwischeninfo: Auch auf Bio-Produkten finden sich häufig synthetische Pestizide, die dort eigentlich nicht zugelassen sind². Nähere Informationen hierzu findest Du unten in den Quellen oder auf unserer Website hier.

 

Häufigkeit von Pestiziden

Selbstverständlich reagiert Dein Körper auf Gift.

Was Dir klar sein muss: Pestizide sind Gift. Sie dienen dazu bestimmte Organismen zu töten. Das ist ihr einziger Sinn und Zweck. Sie sollen diejenigen Schädlinge töten, die das Wachstum unserer Nutzpflanzen gefährden.

Jetzt zu behaupten, dass dieses Gift für Menschen unschädlich sei, ist mindestens sehr gewagt. Wenn nicht sogar einfach gelogen.

„Giftig“ bedeutet nicht, dass wir durch den Kontakt mit Pestiziden direkt sterben. Aber dass unsere Körper und unsere Körperfunktionen durch den Kontakt mit Gift irritiert, fehlgeleitet oder krank werden, klingt nicht nur einleuchtend, sondern wird regelmäßig – auch von staatlichen Institutionen³ – nachgewiesen. Und diese Irritationen und Fehlleitungen können eben bedeuten, dass Dein Körper und Dein Immunsystem sehr heftig auf Substanzen reagiert, die eigentlich völlig harmlos sind. Und das ist eben eine Allergie.

Zwischeninfo: in den letzten zwei Jahren wurden sage und schreibe 186 Zulassungen für Pestizide widerrufen 4. Unter anderem, weil sich Wirkstoffe eben doch als gesundheitsgefährdend herausgestellt hatten. Zum Zeitpunkt des Widerrufs wurden viele der Wirkstoffe bereits viele Jahre auf deutschen und europäischen Äckern verteilt.

 

Pestizidausbringung in der Landwirtschaft

Lösen Pestizide Autoimmunerkrankungen aus?

Wie gesagt, bei einer Allergie bekämpft Dein Immunsystem Substanzen aus seiner Umwelt, die eigentlich keine gesundheitliche Gefahr für Deinen Körper bedeuten. Ganz gefährlich wird es, wenn der Körper körpereigene Substanzen als „gefährlich“ einstuft, die bekämpft werden müssen. Er lässt das Immunsystem dann eigene Körperzellen bekämpfen. In diesem Fall wird von einer Autoimmunkrankheit gesprochen.

Ich habe eine solche Autoimmunkrankheit. Bei der Suche nach möglichen Ursachen, bin ich auf das Thema Pestizide und deren Wirkung auf das Immunsystem gestoßen – und so ist auch die Idee für unseren lemonist Pestizid-Entferner entstanden. Auch wenn Pestizide sicherlich nicht für alle Allergien oder Autoimmunerkrankungen verantwortlich gemacht werden können, so tragen sie wohl ihren Teil dazu bei, dass immer mehr Menschen bereits in jüngsten Jahren mit Allergien und Autoimmunkrankheiten zu tun haben.

Kind Allergie Obst Gemüse Pestizide

Andererseits – Pestizide verhindern Missernten und Hungersnöte.

Versteht mich nicht falsch. Pestizide haben ihre guten Seiten. Keiner von uns hatte es je mit einer Hungersnot zu tun. Pestizide schützen die Pflanzen, die wir essen. Das ist ein großer Verdienst. Ernstzunehmende Missernten erfolgen heute in unserem Teil der Erde vornehmlich durch Dürreperioden. Aber meiner Meinung nach, schießen wir hier über das Ziel hinaus. Pestizide werden eingesetzt, damit wir diese riesigen landwirtschaftlichen Monokulturen erhalten können, die überall zu sehen sind. Alleine in Deutschland kommen 30.000 Tonnen Gift pro Jahr auf die Äcker. Gleichzeitig erkranken Menschen und die Natur. Pestizide werden überdosiert.

Dass es mit reduziertem Pestizid-Einsatz, oder gar ganz ohne Pestizide geht, zeigen uns alternative und nachhaltige landwirtschaftliche Konzepte, wie Bio, Perma-, Hydro- und Agrokultur.

 

Pestizid-Entferner lemonist Birne Rhabarber

Fazit

Pestizide können Allergien und ziemlich sicher auch Autoimmunerkrankungen auslösen. Je höher die Exposition, je empfindlicher der eigene Körper, je unausgereifter das Immunsystem (insbesondere bei Säuglingen und Kindern), desto kritischer sind Pestizide für die Gesundheit. Allergien auf Pestizide selbst sind nicht ausreichend nachgewiesen. Es gibt jedoch zahlreiche Berichte von Menschen, die auf pestizidbehandelte Nahrungsmittel sehr empfindlich reagieren. Und aufgrund der hohen Toxizität der Pestizide, ergibt das durchaus Sinn.

Im Grunde ist es also klar: Vermeide den Kontakt mit Pestiziden. Unser lemonist Pestizid-Entferner hilft dabei. Im letzten Produkttest konnten wir 89% der zuvor gefundenen Pestizide durch die Reinigung mit lemonist entfernen. Befreie Deine Vitamine! Sie haben es verdient.

Eines muss ich noch klarstellen: Ich selbst bin kein Mediziner. Die obenstehenden Informationen habe ich aus dem Studium verschiedener Quellen zusammengetragen und in eigenen Worten zusammengefasst. Es handelt sich hier nicht um Arbeit mit wissenschaftlichem Anspruch. Ich habe mich jedoch sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt.

Quellen (abgerufen am 27.10.2021) und Erläuterungen

¹ Quelle: Health&Media GmbH / Allergie.de „Gesunde Ernährung und Allergie – darauf sollte man achten“ ; Greenpeace „Pestizide machen krank“

² Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit „Tabellen zur nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2019“ – gehe zu „Lebensmittelbezogene Darstellung der Proben – Bio-Proben“ (Excel-Tabelle)

³ als Beispiel kann hier DDT genannt werden, welches jahrzehntelang in großen Mengen landwirtschaftlich genutzt wurde. Als die hohe Toxizität und die krebserregenden Eigenschaften erkannt und institutionell bestätigt wurden, musste DDT vom europäischen Markt genommen werden. DDT wird (offiziell zur Bekämpfung von Malaria) jedoch z.B. noch in Indien eingesetzt. Aus Indien kommen jährlich ca. 25.000 Tonnen Frischobst nach Deutschland. Darunter Trauben, Reis und Tee. Quelle zur Toxizität: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)

4 Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit „Widerrufene und Ruhende Zulassungen“